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Markt verzaubert Besucher

1500 Gäste erleben im Ku-Stall in Ottbergen 45 Aussteller

presse 10 12 12aStimmungsvolles Licht: Am wärmenden Feuer haben Sascha und Peggy Höke den Glühwein genossen, während sich die Töchter Jamie-Lee und Emelie-Jane den Kakao schmecken ließen. Fotos: Ingo Schmitz

Von Ingo Schmitz

Ottbergen. Etwas sehr gutes, stimmiges zu verbessern, fällt schwer. Aber genau das ist in diesem Jahr dem Kulturverein Ottbergen gelungen. Mit der zehnten Auflage des Nikolausmarktes hat der Verein mit Unterstützung der 30 ehrenamtlichen Helfer das berühmte Tüpfelchen auf das »i« gesetzt.

Der Anblick des Wiemers-Meyerschen-Hofes in Ottbergen verzauberte die Gäste bereits auf dem Weg zum Tor: Die Beleuchtung ist in diesem Jahr deutlich stimmungsvoller gewesen. Hier eine Girlande, dort ein Leuchtstern oder ein aus Lichterketten angedeuteter Weihnachtsbaum - viele Besucher zückten die Mobiltelefone, um die Kulisse im Bild festzuhalten.
presse 10 12 12bDie kleine Charlotte fühlte sich von der lebendigen Krippe magisch angezogen: Mit Vater Benedikt Hasse nahm das zweijährige Mädel Kontakt mit den Schafen auf, um das weiche Fell zu berühren. Und auch andere Familien aus Ottbergen und der großen Umgebung fühlten sich auf dem Nikolausmarkt wohl. Am wärmenden Feuer genossen Sascha und Peggy Höke den Glühwein, während sich die Töchter Jamie-Lee (12) und Emelie-Jane (10) den Kakao schmecken ließen. Sie waren begeistert von der familiären Atmosphäre des historischen Ortes.
presse 10 12 12cZum ersten Mal gingen Ulrike und Theo Kruse zusammen mit Tochter Annalena in Ottbergen auf Schnuppertour. »Wir haben es uns schon so oft vorgenommen. Endlich hat es geklappt. Es herrscht hier eine wunderschöne Atmosphäre und die Aussteller haben viel zu bieten«, meinte die Familie aus Bosseborn.
Ob Krippen, Holzsterne, handgefertigten Schmuck, Dekorationsartikel, Decken, wohlriechende Seifen, Windlichter aus Weinflaschen oder auch gefilzte Taschen - die Hobbybastler zeigten eine breite Palette ihres Könnens. Viele Blicke zogen die schicken Pulswärmer auf sich, die Rosel Wittrock aus Lauenförde präsentierte. Die handgenähten Accessoires entstammten alle ihrer eigenen Kreativität. Aber auch die leckeren Reibeplätzchen oder der warme Obstsaft fanden ihre Abnehmer.
Bernhard Föckel, Geschäftsführer der Kulturgemeinschaft, zeigte sich überaus zufrieden mit der Resonanz. 1500 Besucher sind auf dem Wiemers-Meyerschen-Hof erschienen, um sich weihnachtlich einzustimmen. »Es ist jedes Mal ein sehr großer Arbeitsaufwand - aber es lohnt sich!«, sagte er mit Blick auf die zufriedenen Gesichter der Besucher.
Nächstes Wochenende gibt es die nächste Veranstaltung im Ku-Stall: Am Sonntag, 16. Dezember, ist das Konzert des MGV.

© 2012 Westfalen-Blatt, Montag, 10. Dezember 2012